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Studienprofil

Ein Charakteristikum des Studiums der Pflanzenbiotechnologie an der Leibniz Universität Hannover ist der starke Anwendungsbezug und die Interdisziplinarität.

Zur Pflanzenbiotechnologie gehört das Arbeiten mit pflanzlichen Zellkulturen ebenso wie der Umgang mit der gesamten Pflanze.
Inhalte des Faches sind die Entwicklung, Optimierung und Nutzung biotechnologischer Verfahren zur Innovation und Steigerung der Effizienz pflanzlicher Produktion.

Die Anwedungsfelder liegen dabei an den Grenzen zu Disziplinen wie Chemie, Biologie, Biochemie sowie Agrar- und Gartenbauwissenschaften.

Anwendungsbereiche der Pflanzenbiotechnologie sind:

  • Entwicklung neuer Pflanzenvermehrungsverfahren
  • Beschleunigung und Unterstützung der klassischen Pflanzenzüchtung mit biotechnologischen Methoden
  • Identifizierung und Isolierung agronomisch relevanter Pflanzengene
  • Schaffung von Pflanzen mit Pathogen- und Schädlingsresistenz, erhöhter Tolernaz gegenüber abiotischem Stress sowie verbesserter innerer und äußerer Qualität
  • Optimierung von Recylingverfahren sowie der Produktion nachwachsender Rohstoffe
  • Entwicklung von Pflanzen als Quelle pharmazeutisch und technisch wertvoller Rohstoffe

Grundsätzlicher Aufbau des Studiengangs

Das Studienangebot ist konsekutiv angelegt, das heißt, dass das Masterstudium strukturell und inhaltlich auf dem Bachelorstudiengang aufbaut. Nach einem bestandenen Grundstudium, das vier Semester umfasst, und einem Vertiefungsstudium, welches zwei Semester umfasst, kann nach einer Regelstudienzeit von insgesamt sechs Semestern der international anerkannte Abschluss Bachelor of Science und nach weiteren vier Semestern Masterstudium derjenige des Master of Science erworben werden.

Module und Leistungspunkte

Beide Studiengänge (Bachelor/Master) sind modular aufgebaut, d.h. dass thematisch und zeitlich zusammenhängende Lehrveranstaltungen zu einem Modul zusammengefasst sind, die mit Leistungspunkten (LP) gemäß dem European Credit Transfer System (ECTS) bewertet werden. Ein Modul ist bestanden, wenn die zugeordneten Studien- und Prüfungsleistungen erfolgreich bestanden wurden.

Die dem Modul zugeordneten LP werden erst bei erfolgreichem Bestehen des gesamten Moduls vergeben. Die LP geben den durchschnittlich zeitlichen Arbeitsaufwand wieder, der zum Bestehen des Studiums notwendig ist.

Ein LP wird für den durchschnittlichen Arbeitsaufwand (Präsenzzeit, Selbststudium u. Prüfungsvorbereitung) von 30 Stunden vergeben. Somit können in einem Semester in der Regel 30 LP erworben werden; für das Bachelorstudium insgesamt 180 LP und für das Masterstudium 120 LP.

Die Leistungspunkte dienen aber auch als Leistungsnachweis bei einem Wechsel der Universität. Dadurch soll die Mobilität der Studierenden gefördert und beispielsweise ermöglicht werden, die in einem Auslandssemester erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen als äquivalent anzuerkennen.